Ein kompletter Guide über den Instagram Algorithmus 2019 – LikeUp

 

Seitdem Instagram den algorithmischen Feed im Jahre 2016 eingeführt hat, versucht jeder Marketer diesen zu entziffern. Am Anfang war es so, dass alle Beiträge chronologisch geordnet waren. Dieses System war ziemlich beliebt zu dieser Zeit – und zwar so beliebt, dass die Einführung des neuen Algorithmus dazu geführt hat, dass viele User verärgert waren.

Was war der Grund für die Veränderung?

Laut Instagram haben die meisten User die Inhalte ihrer Freunde verpasst und nie gesehen und fast 70 % der Inhalte nicht gesehen, die auf der Plattform veröffentlicht wurden. Nachdem der neue Algorithmus jedoch eingeführt wurde, so sagt Instagram, konnten die Nutzer nun fast 90 % der Beiträge ihrer Freunde sehen.

Instagram’s Algorithmus erklärt:

Also wie funktioniert es?

Was sind die sagenumwobenen Kriterien, um gerankt zu werden?

Es gibt viele Vermutungen und teilweise sogar Verschwörungstheorien darüber wie der Algorithmus funktioniert und wie Instagram entscheidet wer, wann, welche Beiträge zu sehen bekommt. Für uns als Instagram Marketer ist ein umfangreiches und tiefes wissen über den Algorithmus entscheidend über Erfolg und Misserfolg …

Wie auch immer, zuletzt hat Instagram sich dazu entschieden ein wenig Licht ins Dunkeln zu bringen. Im Grunde genommen ist das Einzige, was wirklich entscheidend ist dein früheres Verhalten auf Instagram. Somit hat jeder User einen einzigartigen Feed basierend auf den Beiträgen, die er in der Vergangenheit geliket oder kommentiert hat.

 

Das sind die Hauptfaktoren, die bestimmen wie der Instagram Feed sich zusammensetzt:

#1. Interessen:

Durch den Algorithmus lernt Instagram, was dir eigentlich gefällt – ob das nun Hunde, Make-up Tutorials oder Fashion-Tipps sind, ist dabei erstmal nicht von Wichtigkeit. Also, wenn du nun tagelang nur noch Bilder von Hunden liken, kommentieren und speichern würdest, dann kann wirst du in naher Zukunft vermehrt Hundebilder auf deiner Explore-Page finden.

Für Unternehmen wichtig: Wenn du möchtest, dass deine Beiträge so viele User, wie möglich erreichen, dann musst du sichergehen, dass deine Beiträge viele Interaktionen hervorbringen. Stelle Fragen in deine Story, erstelle Umfragen und interagiere mit deiner Community.

 

#2. Aktualität:

Eine weitere Rolle spielt die Aktualität deiner Beiträge, das bedeutet, wie alt dein Beitrag ist. Wenn du es mal überprüfen möchtest, dann wirst du sehen, dass du keinen Beitrag in deinem Feed findest, der älter als 2 Wochen ist. Ich bin ehrlich: Mich würde es wundern, wenn du einen Beitrag findest, der älter als 3 Tage ist. Die Aktualität eines Beitrags ist ein weiterer entscheidender Faktor für den Algorithmus und daher nicht zu vernachlässigen.

Für Unternehmen wichtig:  Nutze Analytics-Apps oder die internen Instagram-Statistiken um herauszufinden, wann deine Follower am häufigsten aktiv auf Instagram sind und interagiere zu dieser Zeit mit ihren Beiträgen. Das ist auch der Zeitpunkt, wann du postest, solltest. Natürlich gilt auch hier: Probieren geht über Studieren! Du solltest ein wenig herumtesten, um nach einiger Zeit den perfekten Zeitraum zu finden.

 

#3. Beziehungen:

Wie nahe du zu einer Person auf Instagram stehst, bestimmt u. A. welchen Content bzw., welche Inhalte du sehen wirst. Wenn du mit mehreren Leuten interagierst, die Katzen-Fotos auf Instagram liken und kommentieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch du das ein oder andere Mal ein Katzen-Foto zu sehen bekommst. Instagram merkt anhand deiner Markierungen, deinen Nachrichten, die du schickst und bekommst, die Stories, die du guckst, wem du wirklich nahe stehst.

Für Unternehmen wichtig:  Wir sagen stets: Engagement ist entscheidend! Um sicherzustellen, dass deine Follower nahe zu dir stehen musst du interaktiven bzw. engaging Content erstellen. Content, der deine Follower dazu bringt etwas zu tun: zu liken und zu kommentieren. Instagram entscheidend anhand der Interaktionen, wie nahe sich Personen stehen. Zuerst solltest du analysieren, welche Art von Beiträgen am meisten Interaktionen unter deinen Followern hervorgerufen haben. Als Nächstes solltest du schauen, welche Beiträge deiner Konkurrenz für das meiste Engagement bzw. die meisten Kommentare sorgten. Und zu guter Letzt solltest du deine Beiträge splittesten. Mach es dir nicht zu bequem, indem du denkst, dass du weißt, was deine Follower sehen wollen! Social Media verändert sich tagtäglich und du musst immer am Ball bleiben.

 

#4. Frequenz:

Wie oft du Instagram nutzt, ist ein weiterer entscheidender Faktor, was dir angezeigt wird, da der Instagram Algorithmus die besten Beiträge anzeigt, die du in letzter Zeit verpasst hast.

 

#5. Abonnierte:

Dazu muss ich eigentlich nichts sagen aber wenn du vielen Leuten folgst, dann gibt es eine diverse Konkurrenz um den Platz in deinem Start-Feed. Instagram wählt aus einer großen Palette von Beiträgen, die aus, welche dir am besten gefallen könnten. Instagram versteckt keine Beiträge aber es wird eine lange Weile dauern bis du alle Beiträge gesehen hast, die alle Profile gepostet haben, denen du folgst. Du musst einfach ewig lange Scrollen und siehst alle Beiträge.

 

#6. Nutzung:

Und zum Schluss ist es auch entscheidend, wie viel Zeit du auf Instagram verbringst. Wie ich zuvor gesagt habe, wenn du lange Zeit nicht online warst und vielen Profilen folgst, dann gibt es eine gewisse Konkurrenz um den Platz in deinem Feed.

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